Grußwort des Schulleiters

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Grußwort des Schulleiters

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Besucher der Homepage des Göttenbach-Gymnasiums Idar-Oberstein,

nun ist es also soweit, und was ich der Schulgemeinschaft im August mitgeteilt habe – dass ich zum 1. Februar 2019 die Goethe-Schule in Buenos Aires als Schulleiter übernehmen werde -, das ist jetzt so nahe gerückt, dass es heißt, Abschied zu nehmen.

Arthur Schnitzler sagte, ein Abschied schmerze immer, auch wenn man sich schon lange darauf freue. Und dies trifft auf mich absolut zu, denn ich nehme nach 7 ½ Jahren Abschied von einer Schule, an der zu arbeiten mir große Freude gemacht hat!

In meiner Antrittsrede im April 2015 sagte ich unter anderem, dass Stillstand nicht zu erwarten sei, dass die Weiterarbeit aber mit Bedacht und im Konsens erfolgen solle. Dem sind wir alle gemeinsam, so denke ich, gerecht geworden. Wir haben eine rhythmisierte Ganztagsschule und einen Bilingualen Zug erhalten, wir haben unsere Hausordnung vollkommen und in großer Übereinstimmung überarbeitet, wir sind Projektschule im Programm „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ geworden, wir beginnen – wenn auch langsam – eine Partnerschaft mit der Nahetalschule, die über die geografische Nähe hinausgehen wird, wir haben mit dem Krisenteam wichtige Konzepte erarbeitet etc.pp. All dies hat dazu geführt, dass unser Gymnasium so anerkannt ist, dass wir für die unterschiedlichsten Projekte um unsere Mitarbeit gebeten werden – und dem in der Regel auch Folge leisten. Zu nennen wären hier das Projekt Profil AC, das Hospitationsschulprojekt, die Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Campus u.a.m. Dabei verfolgen wir das große Anliegen, dass wir mit den Menschen an unserer Schule unabhängig von ihrer Leistungsfähigkeit rücksichtsvoll umgehen und alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten so fördern, dass sie sich an dieser Schule gut aufgehoben fühlen. Obwohl dies bislang in keinem Leitbild steht, so ist dies doch unser Leitgedanke, den ich aus unseren Gesprächen und Diskussionen immer wieder heraushöre. Dieser Gedanke macht unser Gymnasium aus, und für diesen Gedanken genießt unser Gymnasium in der Stadt und ihrer Umgebung einen ausgezeichneten Ruf.

Ich hoffe, dass Sie erkennen, dass ich froh darüber bin, was wir hier gemeinsam erreicht haben. Und so bleibt mir, allen Menschen zu danken, mit denen ich hier arbeiten durfte. Ich werde Sie stets in bester Erinnerung behalten und hoffe, dass es sich umgekehrt bei möglichst vielen Menschen ebenso verhält.

Mit den besten Wünschen und Grüßen

Philipp Wehmann, Schulleiter