White Horse Theatre am Göttenbach-Gymnasium

Seit mehreren Jahren gastiert das White Horse Theatre einmal jährlich mit Theaterstücken in englischer Sprache am Göttenbach-Gymnasium Idar-Oberstein. So kam die Schauspielgruppe auch in diesem Jahr wieder zu uns und begeisterte am 07. Mai 2019 die Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Gruppe reiste mit vier Schauspielerinnen und Schauspielern im Alter von 22 bis 35 Jahren an.

Ein Ziel der alljährlichen Aufführungen ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Englisch aktiv und passiv erproben können. Denn am Ende jedes Stückes hatten sie noch die Chance, den Schauspielerinnen und Schauspielern Fragen zu stellen und somit ihr Englisch nicht nur durch Zuhören, sondern auch durch Sprechen zu verbessern.

Auf dem Spielplan standen das Theaterstück ‚The Green Knight‘ für die Klassen 5-7 sowie ‚Relatively Speaking‘ für die Jahrgangsstufen 10-12.

Das Stück „The Green Knight“ für die Klassen 5 – 7

In dem Theaterstück geht es darum, wer der bessere Ritter sei. Die Figuren Casper, Ritterin, Ritter Sir Gawain, der grüne Ritter, eine Knochenfrau, ein Yeti, ein roter Drache, eine Hexe und ein König machten das Stück lebendig. Die Kulisse bot einen Wald, eine Burg, einen Thron und Schnee.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Theaterstücks:

Am Neujahrsfest erscheint ein grün gekleideter fremder Ritter am Artushof und fordert die Ritter der Tafelrunde heraus: Er wolle sich dem Tapfersten stellen, der ihm einen Schlag versetzen solle. Und auf Jahr und Tag solle dieser den grünen Ritter aufsuchen, damit er den Gegenschlag empfange. Der Ritter Gawain nimmt die Herausforderung an und enthauptet den grünen Ritter. Zum Entsetzen des Hofes hebt dieser seinen Kopf auf und reitet davon.

Gawain muss nun ein Jahr später zur grünen Kapelle, dem vereinbarten Kampfplatz. Unterwegs kommt er zu einer Burg, wo er gastfreundlich empfangen wird. Der Burgherr schlägt ein Spiel vor: Er werde zur Jagd gehen und abends die Beute Gawain überreichen. Gawain wiederum solle alles, was er während des Tages auf der Burg erbeutet hat, dem Burgherrn übergeben. Für Gawain ist dies eine harte Prüfung, denn die Gemahlin des Burgherrn setzt ihre ganze höfische Kunst ein, um ihn zu verführen. Doch es bleibt bei einem Kuss, den er am Ende des Tages dem Burgherrn weitergibt. Nur das Geschenk des letzten Tages, einen grünen Gürtel, der unverwundbar macht, behält er.

Am nächsten Tag führt der Burgherr den Gast zum Kampfplatz und enthüllt seine wahre Identität: Er ist der grüne Ritter.

[Emma Juchem und Lenn Simon, 5c]

 

Das Stück „Relatively Speaking” für die Jahrgangsstufen 10 – 12

In dem Stück „Relatively Speaking” geht es um zwei Paare und viele Missverständnisse und Täuschungen, die zu Chaos führen und die Paare ihr Vertrauen ineinander neu überdenken lassen.

Am Anfang sieht man ein junges Paar. Es wird ziemlich schnell klar, dass die Frau, Ginny, ihren Partner betrügt, da sie immer wieder angerufen wird, Schokolade geschickt bekommt und sogar fremde Hausschuhe unter dem gemeinsamen Bett stehen. Greg liebt sie allerdings so sehr, dass er gar nicht auf die Idee kommt, dass sie ihn betrügen könnte, und er macht ihr einen Heiratsantrag. Als Ginny diesen erst einmal ablehnt und ihm erzählt, dass sie nun zu ihren Elten fahre, nutzt Greg diese Chance heimlich und fährt ihr hinterher, um ihre Eltern offiziell um Erlaubnis zu bitten. Dass es sich bei dem besuchten Paar allerdings gar nicht um ihre Eltern handelt, weiß er nicht.

Doch Greg denkt nun, dass Philip und Sheila die Eltern seiner Freundin sind, während Sheila durch ein anderes Missverständnis denkt, dass Greg der Angestellte ihres Mannes ist. Dieser denkt jedoch, dass Greg und Sheila eine Affaire haben und heiraten wollen, und Ginny, die Geliebte von Philip, weiß, dass sie die Beziehung mit Philip beenden muss, bevor Greg davon erfährt.  Dadurch entstehen immer mehr Missverständnisse.

Das Stück wurde vor hübsch gestaltetem Bühnenbild und mit passenden Kostümen auf eine sehr humorvolle Art dargeboten. Denn anders als die nichtswissenden Charaktere wussten wir von Anfang an, was Sache ist, und konnten mitverfolgen, wie das Chaos immer größer geworden ist.

[Annika Wagner, MSS 11]

 

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