Japanische Trommelklänge in der Aula

2016-02-trommeln

Am 01.02.2017, dem zweiten Göttenbachtag in diesem Schuljahr, lernten die Schülerinnen und Schüler des Musikgrundkurses 11 die japanische Kunst des Taiko-Trommelns in einem Workshop kennen. Dieser wurde von Frau Silke Thompson geleitet, einer professionellen Taikotrommlerin aus Leisel, die bereits seit 15 Jahren verschiedene Taikogruppen leitet und mit diesen auf Veranstaltungen auftritt.

Bevor es an die Trommeln ging, erhielten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Einweisung in die Handhabung der empfindlichen Trommeln. „Taiko“ bedeutet übersetzt „große Trommel“ und wurde ursprünglich zur Meditation in buddhistischen Tempeln genutzt. Später benutzten die Samurai die Trommeln, um den Gegner
einzuschüchtern und die eigenen Truppen anzutreiben.
Nach der Einführung in die Herkunft des Taiko ging es sofort los; alle Schülerinnen und Schüler suchten sich eine Trommel aus und begannen die vorgegeben Rhythmen, die Silke Thompson vorgab, nachzuspielen. Spielerisch lernten die Schülerinnen und Schüler so die Techniken des Taiko und auch, dass Taiko nicht nur aus reinem Trommeln besteht, sondern auch choreografische Elemente enthält.

Fließend folgte dann der Übergang vom „freien Training“ ins Üben und Erlernen eines Stückes. „Umi daiko“ hieß es – „das Meer, das trommelt“. So imitierten die SuS mit Trommelschlägen das Branden der Wellen an Felsen oder den Strand. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, ein gemeinsames Tempo zu finden, konnten am Ende des Workshops drei von vier Strophen des Stückes ohne Probleme performt werden. Dabei merkten die Schülerinnen und Schüler dass man ein solches Stück nur spielen kann, wenn alle zusammenspielen und auch darauf achten, dass die, die mal aus dem Takt kommen, wieder in das Stück hineinfinden. Denn es funktioniert nur, wenn die Gruppe zusammenhält. So gilt der berühmte Satz „Einer für alle – alle für einen“ auch im Taiko, wie Silke Thompson erklärte.

In der anschließenden Feedbackrunde waren sich alle einig, dass das Taikotrommeln – nach anfänglicher Skepsis –  allen Spaß gemacht hat. So ging ein interessanter und anstrengender Tag zu Ende.

[Tom Greber, MSS11]

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