Schnuppertag Frankreich

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Schnuppertag Frankreich

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Recht aufgeregt waren die Französisch-Frischlinge, d.h. Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, als sie am 18. November einen Tagesausflug in unser Nachbarland unternahmen. Erste Einblicke in Lebensweise und Kultur der Franzosen sollten dabei gewonnen werden. Das Konzept war vor mehreren Jahren von der Französischlehrerin Kathrina Geib entwickelt worden und geht seitdem immer wieder auf – wohl auch deshalb, weil es so einfach, unaufwändig und günstig ist (nur Buskosten!).
Der Besuch des europäischen Nachbarn ist nicht mehr als ein kleiner Hüpfer über die Landesgrenze, in die kleine Stadt Sarreguemines, erreichbar in weniger als zwei Stunden. Man besucht das „Musée des Techniques Faiencières“, untergebracht in der idyllisch gelegenen ehemaligen Bliesmühle, bewegt sich als Kleingruppe selbstständig in dem zweistöckigen Gebäude und im Garten und löst dabei die Fragen eines recht umfangreichen Quizbogens.
Danach begibt man sich mit der gleichen Kleingruppe in der Innenstadt auf „Spurensuche“, d.h. mit einer Kamera wird alles festgehalten, was den Schülern als typisch französisch ins Auge fällt, z.B. Straßen- und Autoschilder, ein Salon de thé, die Auslage einer Bäckerei usw.
Die Verpflegung darf natürlich nicht zu kurz kommen, und Shopping auf Französisch bietet erste Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit Einheimischen – und auch mit der sprechenden Kasse im Supermarkt!
Nach erlebnisreichen Stunden traf man sich auch in diesem Jahr frohgelaunt wieder. Erneut hatte uns das übliche miese Novemberwetter begleitet, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Auf der Heimfahrt wurde das Museumsquiz direkt ausgewertet, die drei erfolgreichsten Gruppen durften eine kleine französische Leckerei als Preis in Empfang nehmen.
Einige Schülerinnen stellten sich drei Tage später, am Tag der Offenen Tür unserer Schule, für eine Präsentation ihres Frankreich-Ausflugs zur Verfügung und ernteten viel Applaus. Alle anderen Schülerinnen und Schüler präsentierten die Ergebnisse ihrer jeweiligen Spurensuche im Unterricht.
Eine eingehende Evaluation ergab, dass der Ausflug nach Sarreguemines den nachfolgenden Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern ganz klar weiterempfohlen wurde. Allerdings wurde auch der Wunsch geäußert, die Zeit im Museum zu verkürzen, damit man nicht gerade im Stadtzentrum ankommt, wenn die meisten Geschäfte zur Mittagspause schließen. Die begleitenden Lehrerinnen fassen ins Auge, den Quizbogen etwas zu „entschlacken“, um diesem Wunsch entgegenzukommen.

Anne Greiff-Loehr
Marika Huck
Andrea Kathary

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