Bilingualer Zug

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Bilingualer Zug

Erklärung „Bilingualer Zug“

In unserem bilingualen Zug geht es darum, dass bestimmte gemeinschaftskundliche Sachfächer (Erdkunde und Geschichte, in höheren Jahrgängen auch Sozialkunde) nach einer Vorbereitungszeit ab Beginn der Mittelstufe in Klasse 7  sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache unterrichtet werden. Die englische Sprache dient hierbei als Arbeitssprache, als „Mittel“ zur Informationsvermittlung und der Kommunikation im Unterricht, während Inhalte und Themen des Sachfaches im Vordergrund stehen.

 

Ziele des bilingualen Unterrichts

Die Ziele, die das Göttenbach-Gymnasium mit dem Angebot des bilingualen Unterrichts verfolgt, sind vielfältig.

  • Zunächst einmal wird durch bilingualen Unterricht der Fremdsprachenunterricht intensiviert. So verbessern die Schülerinnen und Schüler, die in diesen Zug aufgenommen werden, insbesondere ihre Kompetenz in dieser wichtigen Fremdsprache, indem sie eine größere Sicherheit in der Sprache erlangen, ihr Vokabular erweitern und ihre kommunikativen Fähigkeiten im Englischen insgesamt ausbauen.
  • Dabei profitieren die Schülerinnen und Schüler davon, dass sich neue Anwendungsmöglichkeiten für die englische Sprache ergeben, bei denen einerseits der im Englischunterricht vermittelte Wortschatz angewandt und ausgebaut wird, andererseits das Fachvokabular ausgebaut wird.
  • Hinzu kommen die Entwicklung interkultureller Kompetenzen und eine Steigerung des Sprachbewusstseins sowohl der Fremd- wie auch der Muttersprache.
  • All dies wird die beruflichen Chancen verbessern. Die sichere Anwendung der Fremdsprache ist mittlerweile eine unverzichtbare Voraussetzung für viele Studiengänge sowie das spätere Berufsleben, und v.a. der Zugang zu bilingualen Studiengängen wie auch zu internationalen Universitäten oder Ausbildungsgängen wird durch die Teilnahme am bilingualen Unterricht erleichtert.
  • Bilingualer Unterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern insgesamt vielfältige Zukunftsperspektiven. Gerade die fortschreitende Globalisierung mit der sich daraus ergebenden engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit weltweit setzen eine sichere Beherrschung der englischen Sprache voraus.

 

Anmeldung und Voraussetzungen zur Aufnahme in den bilingualen Zug

Zusammen mit der Anmeldung der Schülerinnen und Schüler für die fünften Klassen des Göttenbach-Gymnasiums können die Eltern und Erziehungsberechtigten ihre Kinder für die Vorbereitungseinheit (`propädeutische Einheit´) zum bilingualen Zug anmelden. Eine wichtige Voraussetzung für die Aufnahme in diese Vorbereitungseinheit ist zunächst einmal ein gutes Grundschulzeugnis. Der Besuch des Bilingualunterrichts an der Grundschule wird bei der Anmeldung ebenfalls berücksichtigt. Die Anmeldung ist verbindlich für die beiden Schuljahre der Orientierungsstufe. Das Anmeldeformular für die propädeutische Einheit finden Sie hier.
Im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 können Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder für den eigentlichen bilingualen Zug anmelden, der mit der Klassenstufe 7 startet. Grundsätzliche Voraussetzung ist hier die durchgehende Teilnahme an der Vorbereitungseinheit in der Orientierungsstufe. Weitere Voraussetzungen sind die in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an den Tag gelegte Sprachbegabung, das Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft sowie das Lernverhalten. Speziell die Fächer Erdkunde und Englisch sollten dabei im Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse Noten aufweisen, die in der Regel nicht schlechter als „gut“ sind.

Diese Anmeldung ist verbindlich für die Schuljahre 7-10.

Die Anmeldung für die Oberstufe entspricht der normalen Kursanwahl. Spezielle Aufnahmekriterien gibt es hier nicht.

 

Aufbau des bilingualen Unterrichtes

  1. Die sogenannte propädeutische Einheit, eine Art Vorbereitungsunterricht, findet in den Klassenstufen 5 und 6 statt, in denen die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Englischstunde erhalten, in denen sie insbesondere das Fachvokabular, notwendige grammatische Strukturen und Redewendungen erlernen oder vertiefen, die sie in den auf englisch unterrichteten Sachfächern ab Klassenstufe 7 benötigen.
    Die Schülerinnen und Schüler, die zur propädeutischen Einheit zugelassen sind, bleiben in der Orientierungsstufe über die fünften Klassen verteilt, kommen aber zu einer zusätzliche Englischstunde pro Woche in einem eigens gebildeten Kurs zusammen. Diese Stunden können am Nachmittag stattfinden.
  2. Am Ende der Klassenstufe 6 können die Eltern und Erziehungsberechtigten entscheiden, ob sie ihr Kind für den eigentlichen bilingualen Unterricht ab Klassenstufe 7 anmelden wollen.
    Ab Jahrgangsstufe 7 findet der Unterricht im Sachfach sowohl in englischer als auch deutscher Sprache statt. Dabei werden die Unterrichtsstunden, die laut Stundentafel für das Fach in einem Schuljahr vorgesehen sind, in englischer Sprache erteilt und um jeweils eine Stunde deutschsprachigen Unterricht in dem jeweiligen Fach ergänzt. Der englischsprachige Sachfachunterricht kann dabei in Erdkunde, Geschichte oder Sozialkunde erfolgen, im jeweiligen Fach stets mindestens für die Dauer eines kompletten Schuljahres.
    Alle für den bilingualen Zug ab Klassenstufe 7 zugelassenen Schülerinnen und Schüler bilden eine eigenständige bilinguale Klasse oder finden sich jeweils nur in den bilingual unterrichteten Fächern in einem Kurs zusammen. Über diese Organisationsform ist noch nicht endgültig entschieden.
  3. Ab der Jahrgangsstufe 11 wird der bilinguale Unterricht in einem Grundkurs unterrichtet und erstreckt sich im Laufe der Oberstufe auf alle drei gemeinschaftskundlichen Fächer. Eine Kombination dieses bilingualen Grundkurses mit einem Leistungskurs Geschichte, Erdkunde oder Sozialkunde ist zulässig.

 

Benotung im bilingualen Zug

  1. Während der propädeutischen Einheit der Klassenstufen 5 und 6 erhalten die Schülerinnen und Schüler auf ihren Zeugnissen eine Verbalrückmeldung.
  2. Ab Klassenstufe 7 erfolgt eine reguläre Benotung im bilingual erteilten Sachfach, die sich aus den Einzelnoten des auf Englisch und auf Deutsch unterrichteten Sachfaches ergibt. Eine Bemerkung, dass das Sachfach Erdkunde, Geschichte oder Sozialkunde bilingual unterrichtet wurde, wird auf dem Zeugnis vermerkt.
  3. In der Oberstufe erfolgt die übliche Bewertung in den Grund- und Leistungskursen. Die Besonderheit ist hier nach erfolgreicher Belegung des bilingualen Sachfachunterrichts bis zum Abitur ein offiziell anerkanntes Zusatzzertifikat sowie die Möglichkeit einer mündlichen Abiturprüfung im bilingualen Sachfach, das zum Erhalt eines benoteten Zertifikats führt. Die Wahrnehmung dieser Möglichkeit ist jedoch freiwillig.

 

Weitere Informationen zum bilingualen Zug

Weitere Informationen zum bilingualen Zug erhalten interessierte Eltern und Erziehungsberechtigte am Tag der offenen Tür, der stets im November stattfindet, sowie auf der allgemeinen Informationsveranstaltung, die regelmäßig Mitte Januar terminiert ist. Gerne fungieren die beiden Bilingual-Lehrkräfte Frau Beyer und Frau Hermes oder direkt die Schulleitung als Ansprechpartner, um schnell Antworten auf Fragen zu bekommen, die sich im Zusammenhang mit dem Bilingualunterricht stellen.

Wir freuen uns auf  zahlreiche Interessenten!

 

 

 

 

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