Hoffnung ist ein starker Rückenwind – Frau Schneider vom Verein „Rückenwind“ e.V. besucht das Göttenbach-Gymnasium

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Hoffnung ist ein starker Rückenwind – Frau Schneider vom Verein „Rückenwind“ e.V. besucht das Göttenbach-Gymnasium

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Am 28. Januar 2014 besuchte Frau Schneider das Göttenbach-Gymnasium, um im Erdkunde-Grundkurs der MSS 12 von Frau Gerber-Ritter einen Vortrag über ihre Tätigkeit beim Verein „Rückenwind“ e.V. zu halten. Der bereits seit 20 Jahren bestehende Verein setzt sich für die Förderung von Selbsthilfeprojekten gegen Hunger und Armut im Nordosten Brasiliens ein.

Frau Schneider erzählt so zum Beispiel von einem Projekt im Bundesstaat Rio Grande do Norte, bei dem es Kindern, die sonst kein Dach über dem Kopf hätten, seit 2000 ermöglicht wird in einem Kinderhaus zu leben. Doch obwohl die Menschen in dieser Region trotz ihrer großen Probleme eine enorme Lebensfreude aufweisen und Frau Schneider bei ihrem letzten Besuch in Brasilien einmal mehr miterleben durfte, wie offen und herzlich die Leute dort sind und dass sie starke Hoffnung in positive Veränderungen haben, ist die Arbeit von „Rückenwind“ e.V. noch lange nicht getan. Noch immer sind Lebensmittelhilfen nötig, um die Menschen in Rio Grande do Norte zu ernähren und vor allem die Landwirtschaft muss dort stark gefördert werden.

Aus diesem Grund hat das Institut für angepasste Kleinbauernwirtschaft und Viehhaltung „IRPA“ in Zusammenarbeit mit der Universität bereits ein Programm entworfen, nach dem das Umfeld mehr in den Bildungsprozess einbezogen werden soll. Die Menschen und besonders Kinder sollen lernen mit dem „semi-ariden Gebiet“ zurechtzukommen und nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben. So muss der unregelmäßig auftretende Regen mithilfe von Wasserspeichern intelligent genutzt werden, um gute Landwirtschaft betreiben zu können. Eine Lebensweise im Einklang mit Natur und Klima soll so gefördert werden.

Des weiteren erzählt Frau Schneider interessante Geschichten von ihren Besuchen in Brasilien und zeigt dazu Fotos, die sowohl die Probleme in den betroffenen Regionen deutlich klarmachen, als auch die Lebensfreude der Menschen im Nordosten Brasiliens zeigen, die zum Beispiel bei der Wallfahrt von Canudos singend und tanzend durch die Hitze Brasiliens wandern.

Zum Schluss liest Frau Schneider aus einem brasilianischen Buch und findet so einen gelungenen Abschluss für ihren Vortrag, der sowohl sehr informativ war als auch zum Nachdenken anregt.

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